Caritas-Krankenhaus Lebach
Heeresstraße 49
66822 Lebach
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Im Reflux-Zentrum am Caritas-Krankenhaus Lebach sind Sie in besten Händen, wenn Sie unter Sodbrennen, saurem Aufstoßen oder Druckgefühl im Brustbereich leiden. Diese Symptome weisen häufig auf eine Refluxkrankheit (GERD) hin – verursacht durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre.
Wir klären mit Ihnen gemeinsam die Ursachen ab – zum Beispiel eine Muskelschwäche, Übergewicht oder einen Zwerchfellbruch – und besprechen alle Behandlungsoptionen. Wenn Medikamente wie Protonenpumpenhemmer nicht ausreichend helfen, bieten wir Ihnen moderne, schonende operative Verfahren an.

Dr. med. Theobald, Chefarzt Innere Medizin & Dr. med. Bernhardt, Chefarzt Chirurgie
Leistungen
Bei der Diagnose von GERD nutzen wir im Reflux-Zentrum Lebach verschiedene Methoden:
Endoskopie: Die Magenspiegelung ist unsere erste Wahl, um die Speiseröhren- und Magenschleimhaut zu untersuchen. Hier können wir Proben (Biopsien) entnehmen, um refluxbedingte Veränderungen der Schleimhaut unter dem Mikroskop zu erkennen.
pH-Metrie und Impedanzmessung: Diese Untersuchung ermittelt die Häufigkeit, Dauer und das zeitliche Auftreten des Refluxes. Selbst bei unauffälliger Magenspiegelung können wir mit dieser Messung sauren oder nicht sauren Rückfluss des Mageninhalts in die Speiseröhre messen. Die Messung erfolgt über eine dünne Sonde, die über die Nase in die untere Speiseröhre eingelegt wird. Sie dauert in der Regel 24 Stunden und kann den Schweregrad der Refluxerkrankung bestimmen.
Ösophagusmanometrie: Manchmal sind die auftretenden Beschwerden nicht allein durch einen Reflux zu erklären. Es können auch Störungen der Speiseröhrenbeweglichkeit (Motilitätsstörungen) vorliegen. In unserem Haus führen wir hochauflösende Druckmessungen der Speiseröhre durch. Über eine dünne Sonde werden Druckmessungen an mehreren Stellen der Speiseröhre durchgeführt. Bei Motilitätsstörungen müssen diese vor allem bei anstehenden Operationen berücksichtigt und gegebenenfalls das Operationsverfahren angepasst werden.
Röntgen-Breischluck: Diese Untersuchung wird in unserer Röntgenabteilung durchgeführt und kommt bei Patient*innen zum Einsatz, bei denen dynamische Bewegungsabläufe der Speiseröhre und anatomische Besonderheiten abgeklärt werden müssen.
Konservative Behandlungsoptionen:
Medikamentöse Therapie: Die medikamentöse Therapie besteht in der Regel aus Protonenpumpeninhibitoren. Wenn diese gut vertragen werden, können sie angepasst oder durch andere Präparate ergänzt werden, um den*die Patient*in beschwerdefrei zu bekommen.
Lebensstiländerungen: Die Umstellung der Lebensgewohnheiten kann ebenfalls helfen, GERD-Symptome zu lindern.

Operative Therapie:
- Die operative Therapie wird in Betracht gezogen, wenn Unverträglichkeiten oder Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie auftreten, oder wenn Patient*innen nicht dauerhaft Medikamente einnehmen möchten.
- Patient*innen mit großen Zwerchfellbrüchen (Hiatushernie) oder vollständiger Verlagerung des Magens in den Brustkorb sollten unabhängig von ihren Refluxbeschwerden operiert werden, um Komplikationen durch die Fehllage des Magens zu vermeiden.
- Patient*innen mit großen Refluxmengen (high-volume Reflux) werden in der Regel durch PPI nicht beschwerdefrei und profitieren eher von einer Operation.
Folgende minimal-invasive Operationstechniken bieten wir an:
Kontakt & Termine
06881 501-231
06881 501-152
s.simon@caritas-krankenhaus-lebach.de
Sprechstunde des Refluxzentrums
Dienstag: 9:00-12:00 Uhr
Bitte füllen Sie den folgenden Fragebogen aus und bringen Sie ihn zu Ihrem Termin mit: Reflux-Fragebogen
Team

Dr. med. Heiko Bernhardt
Chefarzt Facharzt für Chirurgie und spezielle Viszeralchirurgie sowie Notfallmedizin
Dr. med. Jochen Theobald
Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin & Gastroenterologie, stellv. ärztl. Direktor
Dr. med. Sabine Baumgart-Menges
Oberärztin Innere Medizin, Gastroenterologie und Palliativmedizin
