Reflux-Zentrum

Caritas-Krankenhaus Lebach

06881 501-231
Heeresstraße 49, 66822 Lebach
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Im Reflux-Zentrum am Caritas-Krankenhaus Lebach sind Sie in besten Händen, wenn Sie unter Sodbrennen, saurem Aufstoßen oder Druckgefühl im Brustbereich leiden. Diese Symptome weisen häufig auf eine Refluxkrankheit (GERD) hin – verursacht durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre.

Wir klären mit Ihnen gemeinsam die Ursachen ab – zum Beispiel eine Muskelschwäche, Übergewicht oder einen Zwerchfellbruch – und besprechen alle Behandlungsoptionen. Wenn Medikamente wie Protonenpumpenhemmer nicht ausreichend helfen, bieten wir Ihnen moderne, schonende operative Verfahren an.

Dr. med. Theobald, Chefarzt Innere Medizin & Dr. med. Bernhardt, Chefarzt Chirurgie

Unsere Spezialistinnen und Spezialisten aus Gastroenterologie & Chirurgie arbeiten eng zusammen, um für Sie die bestmögliche Therapie zu finden – individuell, leitliniengerecht und mit dem Ziel: Ihre Lebensqualität spürbar zu verbessern.

Leistungen

Bei der Diagnose von GERD nutzen wir im Reflux-Zentrum Lebach verschiedene Methoden:

Endoskopie: Die Magenspiegelung ist unsere erste Wahl, um die Speiseröhren- und Magenschleimhaut zu untersuchen. Hier können wir Proben (Biopsien) entnehmen, um refluxbedingte Veränderungen der Schleimhaut unter dem Mikroskop zu erkennen.

pH-Metrie und Impedanzmessung: Diese Untersuchung ermittelt die Häufigkeit, Dauer und das zeitliche Auftreten des Refluxes. Selbst bei unauffälliger Magenspiegelung können wir mit dieser Messung sauren oder nicht sauren Rückfluss des Mageninhalts in die Speiseröhre messen. Die Messung erfolgt über eine dünne Sonde, die über die Nase in die untere Speiseröhre eingelegt wird. Sie dauert in der Regel 24 Stunden und kann den Schweregrad der Refluxerkrankung bestimmen.

Ösophagusmanometrie: Manchmal sind die auftretenden Beschwerden nicht allein durch einen Reflux zu erklären. Es können auch Störungen der Speiseröhrenbeweglichkeit (Motilitätsstörungen) vorliegen. In unserem Haus führen wir hochauflösende Druckmessungen der Speiseröhre durch. Über eine dünne Sonde werden Druckmessungen an mehreren Stellen der Speiseröhre durchgeführt. Bei Motilitätsstörungen müssen diese vor allem bei anstehenden Operationen berücksichtigt und gegebenenfalls das Operationsverfahren angepasst werden.

Röntgen-Breischluck: Diese Untersuchung wird in unserer Röntgenabteilung durchgeführt und kommt bei Patient*innen zum Einsatz, bei denen dynamische Bewegungsabläufe der Speiseröhre und anatomische Besonderheiten abgeklärt werden müssen.

 

Konservative Behandlungsoptionen:

Medikamentöse Therapie: Die medikamentöse Therapie besteht in der Regel aus Protonenpumpeninhibitoren. Wenn diese gut vertragen werden, können sie angepasst oder durch andere Präparate ergänzt werden, um den*die Patient*in beschwerdefrei zu bekommen.

Lebensstiländerungen: Die Umstellung der Lebensgewohnheiten kann ebenfalls helfen, GERD-Symptome zu lindern.

Operative Therapie:

  • Die operative Therapie wird in Betracht gezogen, wenn Unverträglichkeiten oder Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie auftreten, oder wenn Patient*innen nicht dauerhaft Medikamente einnehmen möchten.
     
  • Patient*innen mit großen Zwerchfellbrüchen (Hiatushernie) oder vollständiger Verlagerung des Magens in den Brustkorb sollten unabhängig von ihren Refluxbeschwerden operiert werden, um Komplikationen durch die Fehllage des Magens zu vermeiden.
     
  • Patient*innen mit großen Refluxmengen (high-volume Reflux) werden in der Regel durch PPI nicht beschwerdefrei und profitieren eher von einer Operation.

     
Folgende minimal-invasive Operationstechniken bieten wir an:
  • Laparoskopische Zwerchfellnaht: Zur Verengung der vergrößerten Lücke am Zwerchfell, um das Rutschen des Magens in den Brustkorb zu verhindern.
  • Laparoskopische Manschettenbildung (Fundoplicatio) des Magens: Um ein Rücklaufen von Mageninhalt in die Speiseröhre zu verhindern und das Rutschen des Magens zu verhindern, wird um die Speiseröhre die Magenkuppel als Manschette genäht.
  • Laparoskopische Magenfixierung (Gastropexie): Fixierung des Magens an den Zwerchfellschenkeln, wenn eine Magenmanschette nicht sinnvoll ist.
  • Laparoskopische Versorgung von Magenverlagerung im Brustkorb zurück in den Bauchraum: Befreiung des im Brustkorb liegenden Magens von Verwachsungen, Entfernung des Bruchsacks und Wiederherstellung des Zwerchfells auf den Normalzustand. Gegebenenfalls wird ein Kunststoffnetz zur Verstärkung des Zwerchfells genutzt.

Kontakt & Termine

06881 501-231
06881 501-152
s.simon@caritas-krankenhaus-lebach.de
 

Sprechstunde des Refluxzentrums
Dienstag:    9:00-12:00 Uhr


Bitte füllen Sie den folgenden Fragebogen aus und bringen Sie ihn zu Ihrem Termin mit: Reflux-Fragebogen

Team

Dr. med. Heiko Bernhardt
Chefarzt Facharzt für Chirurgie und spezielle Viszeralchirurgie sowie Notfallmedizin
Dr. med. Jochen Theobald
Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin & Gastroenterologie, stellv. ärztl. Direktor
Dr. med. Sabine Baumgart-Menges
Oberärztin Innere Medizin, Gastroenterologie und Palliativmedizin
Silke Simon
Sekretariat Refluxzentrum

Caritas-Krankenhaus Lebach
Heeresstraße 49
66822 Lebach

06881 501-0
06881 501-142
info@caritas-krankenhaus-lebach.de

Bei akuter Lebensgefahr

Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen, Verletzungen sowie schweren Unfällen kontaktieren Sie bitte immer die Notrufzentrale/Rettungsleitstelle: 112

Schildern Sie die Situation anhand der fünf sogenannten W-Fragen des Notrufs:

  • Wo ist es passiert?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Verletzte oder Betroffene sind zu versorgen?
  • Welche Verletzungen oder Symptome haben die Betroffenen?
  • Warten Sie immer auf Rückfragen der Rettungsleitstelle! Das Gespräch wird von der Notrufzentrale beendet.

Zentrale Notaufnahme (ZNA)

Für Notfallpatient*innen, die über den Rettungsdienst zu uns gebracht werden sowie für individuell eintreffende Notfallpatient*innen, ist unsere Zentrale Notaufnahme (ZNA) die direkte Anlaufstelle. Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist eine unter eigenständiger ärztlicher Leitung organisierte und strukturierte Abteilung. Sie versteht sich als interdisziplinäre Notaufnahme des Caritas-Krankenhauses Lebach und gewährleistet die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Notfallpatient*innen. Ein speziell in diesem Bereich erfahrenes und interdisziplinär zusammengestelltes Team an Fachpersonal betreut und behandelt hier, die als Notfall eintreffenden Patient*innen.

Im Falle einer schweren Erkrankung können Sie die ZNA jederzeit ohne Einweisung durch Ihren Hausarzt aufsuchen. Bitte wenden Sie sich dann an die Mitarbeitenden der Zentralen Notaufnahme (ZNA). Weitere Informationen

Die Zentrale Notaufnahme ist rund um die Uhr erreichbar: 06881 501-6236

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Ist bei einer plötzlich aufgetretenen Erkrankung nicht mit einer stationären Behandlung zu rechnen, wenden Sie sich bitte außerhalb der üblichen Praxiszeiten an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie über die Kassenärztliche Vereinigung Saarland.

Bundesweit einheitliche Rufnummer:116 117

Zur Seite der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes

Giftnotruf

Das Gift-Informationszentrum (GIZ) der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland an der Universitätsmedizin Mainz bietet rund um die Uhr professionelle und ärztliche Beratung bei Vergiftungen aller Art. Das GIZ ist rund um die Uhr erreichbar: 06131 19240

Apothekennotdienst

Dienstbereitschaftsplan der Apotheken im Saarland