Altersmedizin/Geratrie

Caritas-Krankenhaus Lebach

06881 501-6536
Heeresstraße 49, 66822 Lebach
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Für ältere Menschen bedeutet Lebensqualität, das Leben selbstbestimmt zu gestalten. Alter bedingt jedoch oft körperliche und psychische Veränderungen, die die Unabhängigkeit einschränken. Unsere geriatrische Akutstation verfolgt das Ziel, altersbedingte Erkrankungen gezielt zu behandeln und die Selbstständigkeit im Alltag bestmöglich wiederherzustellen – auch wenn das manchmal bedeutet, mit Einschränkungen zu leben. 

Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegekräften, Neuropsychologen, Therapeuten, Logopäden und Sozialarbeitern unterstützt die Patientinnen und Patienten engagiert, um Mobilität und Selbstständigkeit zu fördern. Nach einer ausführlichen Aufnahmeuntersuchung werden gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen individuelle Ziele definiert. 

Der Behandlungsverlauf wird in regelmäßigen Fallbesprechungen überprüft und Therapien bei Bedarf angepasst. Engagierte Pflegekräfte sind zentrale Ansprechpartner und arbeiten eng mit den medizinischen Fachdisziplinen zusammen, um alle gesundheitlichen und sozialen Herausforderungen umfassend vor Ort zu lösen.

 

Leistungen

  • Individuelle, ganzheitliche Behandlungskonzepte für Patientinnen und Patienten
  • Hohes Einfühlungsvermögen und empathische Betreuung
  • Förderung von Kommunikation und Gemeinschaft
  • Pflege und Therapie als Hilfe zur Selbsthilfe und Mobilisierung
  • Regelmäßiges Wasch-, Anzieh- und Frühstückstraining
  • Jahreszeitlich orientierte Angebote zur Förderung der Fein-, Grob- und Graphomotorik mit kreativen Elementen
  • Gruppentraining zur Muskelstärkung und sozialen Interaktion
  • Ausführliche Angehörigengespräche sowie Beratung und Unterstützung bei der Entlassung nach Hause
  • Enge klinische und wissenschaftliche Kooperation mit der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg

Neue Station für Alterstraumatologie

Die Alterstraumatologie ist ein spezialisiertes Fachgebiet, das sich auf die Behandlung von Verletzungen bei älteren Menschen konzentriert. Unser interdisziplinäres Team aus Unfallchirurgie, Geriatrie, Pflege und Therapie arbeitet eng zusammen, um eine individuell abgestimmte Versorgung zu gewährleisten. Ziel ist es, neben der optimalen chirurgischen Behandlung auch Begleiterkrankungen zu berücksichtigen und die Mobilität sowie Selbstständigkeit unserer Patientinnen und Patienten schnellstmöglich wiederherzustellen. Ein fachübergreifendes Team aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften sowie Therapeutinnen und Therapeuten begleitet die Patientinnen und Patienten während des gesamten Behandlungsprozesses. Durch moderne Behandlungskonzepte und eine frühzeitige Rehabilitation fördern wir die Genesung und eine Rückkehr in den Alltag.

Leitung der Alterstraumatologie:
Dr. med. Robert Holz, Chefarzt Geriatrie
Dr. med. Hamzeh Jaradat, Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie
In enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Klaus Faßbender, Chefarzt der neurogeriatrischen Sektion

Team

Prof. Dr. med. Klaus Faßbender
Chefarzt, Facharzt für Neurologie
Dr. med. Robert Holz
Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Dr. med. Johannes Ratermann
Chefarzt, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Dr. med. Elena Minea
Leitende Oberärztin, Fachärztin für Innere Medizin
Dr. rer. med. Marie-Therese Laschinger
Psychologin
Janine Peters
Psychologin
Heike Maldener
Sekretariat Geriatrie

Weiterbildungsbefugnisse

Chefarzt Prof. Dr. med. Klaus Faßbender ist zur Weiterbildung in folgendem Bereich befugt:
  • Neurologie: 12 Monate 

Chefarzt Dr. med. Robert Holz ist zur Weiterbildung in folgenden Bereichen befugt:
  • Innere Medizin: 18 Monate 
  • Geriatrie (volle Weiterbildungsbefugnis): 18 Monate 

Weitere Informationen

DIKOM – Mobile Diagnostik in Pflegeheimen – Das Bundes-Modell im Saarland

Die fach- und sektorenübergreifende Ausrichtung unserer geriatrischen Station wird komplettiert durch wissenschaftliche Kooperationsprojekte zwischen dem Caritas-Krankenhaus Lebach und dem Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS).

Besonders hervorzuheben ist das bundesweit einmalige Modellprojekt DIKOM. DIKOM steht für Diagnostik und Konsil im Pflegeheim mittels Mobiler Geriatrie-Unit. Durch eine mobile Diagnostikeinheit wird den Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen eine neue, innovative Versorgung vor Ort angeboten, die den Weg in eine Klinik überflüssig machen soll.

Das Projekt wird vom gemeinsamen Bundesausschuss mit 10 Millionen Euro gefördert. Das Caritas-Krankenhaus Lebach ist ein zentraler Konsortialpartner.

Caritas-Krankenhaus Lebach
Heeresstraße 49
66822 Lebach

06881 501-0
06881 501-142
info@caritas-krankenhaus-lebach.de

Bei akuter Lebensgefahr

Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen, Verletzungen sowie schweren Unfällen kontaktieren Sie bitte immer die Notrufzentrale/Rettungsleitstelle: 112

Schildern Sie die Situation anhand der fünf sogenannten W-Fragen des Notrufs:

  • Wo ist es passiert?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Verletzte oder Betroffene sind zu versorgen?
  • Welche Verletzungen oder Symptome haben die Betroffenen?
  • Warten Sie immer auf Rückfragen der Rettungsleitstelle! Das Gespräch wird von der Notrufzentrale beendet.

Zentrale Notaufnahme (ZNA)

Für Notfallpatient*innen, die über den Rettungsdienst zu uns gebracht werden sowie für individuell eintreffende Notfallpatient*innen, ist unsere Zentrale Notaufnahme (ZNA) die direkte Anlaufstelle. Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist eine unter eigenständiger ärztlicher Leitung organisierte und strukturierte Abteilung. Sie versteht sich als interdisziplinäre Notaufnahme des Caritas-Krankenhauses Lebach und gewährleistet die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Notfallpatient*innen. Ein speziell in diesem Bereich erfahrenes und interdisziplinär zusammengestelltes Team an Fachpersonal betreut und behandelt hier, die als Notfall eintreffenden Patient*innen.

Im Falle einer schweren Erkrankung können Sie die ZNA jederzeit ohne Einweisung durch Ihren Hausarzt aufsuchen. Bitte wenden Sie sich dann an die Mitarbeitenden der Zentralen Notaufnahme (ZNA). Weitere Informationen

Die Zentrale Notaufnahme ist rund um die Uhr erreichbar: 06881 501-6236

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Ist bei einer plötzlich aufgetretenen Erkrankung nicht mit einer stationären Behandlung zu rechnen, wenden Sie sich bitte außerhalb der üblichen Praxiszeiten an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Den Ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie über die Kassenärztliche Vereinigung Saarland.

Bundesweit einheitliche Rufnummer:116 117

Zur Seite der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes

Giftnotruf

Das Gift-Informationszentrum (GIZ) der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland an der Universitätsmedizin Mainz bietet rund um die Uhr professionelle und ärztliche Beratung bei Vergiftungen aller Art. Das GIZ ist rund um die Uhr erreichbar: 06131 19240

Apothekennotdienst

Dienstbereitschaftsplan der Apotheken im Saarland