Wie unterstützt Robotik bei einer Knieoperation? Wann ist ein künstliches Kniegelenk sinnvoll? Und welche Möglichkeiten bietet die moderne Medizintechnik? Antworten auf diese Fragen gibt das Caritas-Krankenhaus Lebach am Dienstag, 10. November 2026. Gemeinsam mit dem Medizintechnikunternehmen Smith+Nephew lädt das Krankenhaus zu einer Veranstaltung rund um den robotikgestützten Kniegelenkersatz ein. Das Programm gliedert sich in zwei Teile: eine Fachveranstaltung für medizinisches Personal am Nachmittag und einen anschließenden öffentlichen Vortrag für Patientinnen, Patienten und alle Interessierten.

14:00 bis 16:00 Uhr: Robotik-Demonstration für medizinische Fachkräfte

Der erste Veranstaltungsteil richtet sich ausschließlich an Ärztinnen, Ärzte und medizinische Fachkräfte. Expertinnen und Experten von Smith+Nephew demonstrieren am Kniemodell die Funktionsweise des CORI OP-Systems – von der digitalen Erfassung der Knochenoberfläche über die dreidimensionale Planung bis zur handgeführten robotikgestützten Bearbeitung.

Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, das System aus nächster Nähe kennenzulernen, Einblicke in die technischen Abläufe zu gewinnen und sich fachlich auszutauschen. Die Demonstrationen finden ausschließlich am Modell statt.

16:00 bis 18:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag und Einblicke in die Robotik

Ab 16:00 Uhr öffnet das Krankenhaus die Veranstaltung für alle Interessierten. Unter dem Titel „Wenn das Knie schmerzt – wann hilft ein künstliches Kniegelenk?“ informiert Dr. med. Ralph Martin Dubitscher, Chefarzt der Orthopädie am Caritas-Krankenhaus Lebach, über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Kniegelenkbeschwerden sowie darüber, wann ein künstlicher Gelenkersatz sinnvoll sein kann.

Darüber hinaus haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, das CORI OP-System aus nächster Nähe zu betrachten und mehr über den Einsatz der robotikgestützten Technik bei Knieoperationen zu erfahren. Auch für Fragen und den persönlichen Austausch mit dem medizinischen Team ist Gelegenheit.

„Wer den Begriff OP-Roboter hört, hat oft eine selbstständig arbeitende Maschine vor Augen. Bei CORI führt die Operateurin oder der Operateur das Instrument selbst. Wir möchten zeigen, wie uns das System unterstützt, und den Menschen Gelegenheit geben, ihre Fragen direkt an uns zu richten“, so Dr. Dubitscher.

Das CORI OP-System erstellt während des Eingriffs ein digitales Modell des Knies und unterstützt das Operationsteam dabei, die Position des Implantats präzise auf die individuelle Anatomie der Patientin oder des Patienten abzustimmen.

Mit der Veranstaltung gibt das Caritas-Krankenhaus Lebach Einblicke in seine medizinische Weiterentwicklung. Während der Bau des Klinikneubaus in großen Schritten voranschreitet, können Interessierte vor Ort mit dem Team ins Gespräch kommen und eine innovative Technik kennenlernen, die sonst hinter den Türen des Operationssaals verborgen bleibt.

Die öffentliche Veranstaltung dient der allgemeinen Information. Ob eine bestimmte Behandlung für eine einzelne Person geeignet ist, wird im Rahmen einer individuellen ärztlichen Untersuchung und Beratung geklärt. Informationen zur Endoprothetik-Sprechstunde sind vor Ort erhältlich.

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Die Veranstaltung im Überblick

Dienstag, 10. November 2026 | Caritas-Krankenhaus Lebach

14:00–16:00 Uhr: Robotik-Demonstration am Modell – ausschließlich für Ärztinnen, Ärzte und medizinische Fachkräfte

16:00–18:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag „Wenn das Knie schmerzt – wann hilft ein künstliches Kniegelenk?“ mit Chefarzt Dr. med. Ralph Martin Dubitscher sowie Möglichkeit zur Besichtigung des CORI OP-Systems, kostenfrei, ohne Anmeldung