V. l. n. r. Friederike Trennheuser (Kühn Architekten), Ralf Motsch (Mitarbeitervertretung), Ulrike Schnell (ctt Geschäftsführung), Dr. Rüdiger Fuchs (Vorstand Hildegard-Stiftung), Benjamin Brinkert (Projektleiter), Nina Schilling (Referat Krankenhauspolitik), Gesundheitsminister Magnus Jung, Alexandra Heinen (Abteilungsleiterin Krankenhauspolitik), Simon Brixius (Referat Krankenhauspolitik), Christoph Weß (ctt Geschäftsführung), Dr. Mario Liehr (Interims-Kaufmännischer Direktor Caritas-Krankenhaus Lebach)

Am Dienstag, den 5. Mai 2026, begrüßte das Caritas-Krankenhaus Lebach den saarländischen Gesundheitsminister Magnus Jung zu einem Arbeitsbesuch. Am Termin nahmen neben weiteren Ministeriumsvertretern auch Dr. Rüdiger Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Hildegard-Stiftung, Ulrike Schnell und Christoph Weß aus der Geschäftsführung der cusanus trägergesellschaft trier mbH sowie Dr. Mario Liehr, Interims-Kaufmännischer Direktor des Caritas-Krankenhauses Lebach, teil. 

Im Mittelpunkt des Treffens stand der gemeinsame Austausch zum Baufortschritt des Ersatzneubaus sowie zu zentralen Fragen der zukünftigen Entwicklung des Krankenhausstandortes. In diesem Rahmen wurden insbesondere das Leistungsvolumen des Krankenhauses im Kontext der Krankenhausplanung erörtert. 

Im Anschluss an die Gespräche erhielten die Gäste aus dem Gesundheitsministerium im Rahmen einer Baustellenbegehung Einblick in den Fortschritt des Ersatzneubaus: Der Hochbau ist mit Schließung der Betondecke des dritten und letzten Obergeschosses nun abgeschlossen, das moderne Klinikgebäude nimmt zunehmend Gestalt an. Aktuell arbeiten alle Gewerke der technischen Gebäudeausrüstung wie u. a. Trockenbau, Elektrik, Lüftung, Heizung und Brandschutz am Innenausbau. Auch der Einbau der medizinischen Technik wird bereits vorbereitet. „Wir sind dankbar für die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten – von den Planern über die ausführenden Unternehmen bis hin zu den öffentlichen Partnern.“, erklärte Dr. Rüdiger Fuchs von Trägerseite. 

Gesundheitsminister Jung zeigte sich beeindruckt vom Baufortschritt. „Seit dem Spatenstich vor knapp zwei Jahren ist schon viel passiert. Man kann sich gut vorstellen, wie die neuen Räume des Caritas-Krankenhauses Lebach in ungefähr einem Jahr aussehen werden. Mit dem Ersatzneubau wird die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum gesichert und gleichzeitig werden die Arbeitsbedingungen für das Personal verbessert. Das sind wichtige Voraussetzungen, um in der sich wandelnden Krankenhauslandschaft langfristig zukunftssicher zu bleiben“, betonte der Minister.

Mit einer Investition von rund 68,5 Millionen Euro entsteht in Lebach ein innovatives Krankenhaus, die Hälfte der Gesamtsumme wird dabei durch Fördermittel des Gesundheitsministeriums bereitgestellt. Die zukunftsfähige medizinische Infrastruktur verbindet patienten- und mitarbeiterorientierte Prozesse und Abläufe: Kurze Wege und eine effiziente Raumplanung werden nicht nur die Attraktivität für Mitarbeitende steigern, sie erleichtern auch die Orientierung für die Patientinnen und Patienten. Die am Behandlungsablauf orientierte Planung sieht eine strikte Trennung von Notfällensowie von ambulanten und stationären Besuchen vor. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen. Während der gesamten Bauphase läuft der Betrieb des Krankenhauses wie gewohnt weiter.

Der Besuch unterstreicht die Bedeutung des Caritas-Krankenhauses Lebach für die medizinische Versorgung in der Region sowie die enge Abstimmung zwischen Träger, Krankenhaus und Landespolitik bei der Standortweiterentwicklung. Bereits bei vorherigen Gesprächen wurde die strategische Ausrichtung des Hauses und dessen Zukunftsperspektive ausdrücklich bekräftigt.

Wer sich selbst einen Eindruck vom Baugeschehen verschaffen möchte, kann den Fortschritt jederzeit online verfolgen:
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