Unser Krankenhaus im Wandel der Zeit

Krankenhäuser sind in unserer Gesellschaft die Einrichtungsstätten, an denen der medizinische Fortschritt wie auch die technologischen Entwicklungen und Erfahrungen unmittelbar an den Patienten weitergegeben werden.

 

Das vom Landkreis Saarlouis erbaute und schlüsselfertig an den Caritasverband für die Diözese Trier e.V. übergebene Krankenhaus öffnete am 8.11.1976 zum erstenmal seine Tore für die Patienten. Seit dem 1. April 1988 befindet sich das Krankenhaus in der Trägerschaft der ctt und ist im Krankenhausplan des Saarlandes als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 158 Planbetten aufgeführt.

 

Die im Jahre 1993 eingeweihte Kapelle ist dem heiligen Antonius von Padua gewidmet. Für Patienten, zahlreiche Besucher und nicht zuletzt auch für die Mitarbeiter ist sie zu einem Ort der Ruhe und inneren Einkehr geworden.

 

Von der Erkenntnis, im Jahre 1952 im Raum Lebach ein Krankenhaus zu errichten, über die Beschlussfassung durch den Kreistag des Landkreises Saarlouis im Jahre 1965, bis zur Errichtung und Inbetriebnahme des Krankenhauses im Jahre 1976 ist viel Zeit vergangen. Heute wäre die Region ohne das Caritas-Krankenhaus Lebach undenkbar, weil unverhältnismäßig weite Anfahrtswege zu den nächstgelegenen Krankenhäusern der Bevölkerung, die Anspruch auf eine wohnortnahe Versorgung hat, nicht mehr zuzumuten sind.

 

Im Jahre 1996 wurde, um der gestiegenen Nachfrage Rechnung zu tragen, ein Neubau für den chirurgischen Funktionsbereich mit finanzieller Unterstützung des Landes errichtet. Auf 490m2 wurden neue Untersuchungs- und Behandlungsräume sowohl für stationäre als auch ambulante Behandlungen angeboten. Das Untergeschoss des Neubaus nimmt auf einer Fläche von 270m2 das Archiv auf.

 

Das Caritas-Krankenhaus Lebach war 1976 für 5.000 Patienten vorgesehen, heute werden über 7.500 stationäre und ca. 15.000 ambulante Patienten pro Jahr behandelt.

 

Im Oktober 2007 haben die Bauarbeiten zur Schaffung einer OP-Abteilung mit 3 OP-Sälen begonnen. Seit Herbst 2009 sind die neuen OP-Säle in Betrieb. Neben der Berücksichtigung neuester Hygienestandards konnte dadurch der Bedarf an OP-Kapazitäten den aktuellen Gegebenheiten angeglichen werden. Das Saarland förderte den Bau, so dass der Träger der Einrichtung nur einen Teil der Kosten übernahm.

 

Die Bereitschaftsdienst Praxis der Hausärzte hat ihren Platz im Krankenhaus gefunden, was für die Patienten große Vorteile hat:
- eine zentrale Anlaufstelle, an der auch alle Möglichkeiten der Diagnostik genutzt werden können und
- bei Notwenigkeit direkte Aufnahme in den stationären Bereich des Krankenhauses.